Schwestergeburtstagsmenü – Teil 3, Vorspeise: Erbsenschaumsüppchen mit Krabben
20. 11. 2007

Foto: Scholli2000
Wegen des Fotografiemalheurs komme ich erst in Teil drei des Schwestergeburtstagsmenüs zum ersten Gang, einer Erbsensuppe. Es gibt nun auch ein Foto. Ich habe nämlich heute nochmals das Süppchen gemacht, um die übrig gebliebenen Krabben und Erbsen zu verwerten.
Eine richtige Story zum Gericht kann ich nicht anbieten. Die Suppe ist mir einfach im Fernsehen begegnet.
Meine Variante ist leicht gegenüber dem Original verändert. Weil der Geschmack sehr fein abgestimmt ist, mache ich ausnahmsweise genaue Mengenangaben:
- Zwei Schalotten in kleine Würfel schneiden und in Butter anschwitzen.
- Mit 0,15 l Sherry (Original: Portwein) ablöschen,
- 0,7 l Geflügelfond, 1/4 l Sahne und 0,15 l Milch dazu. (Schon gemerkt? Ich habe die ml-Angaben von Vox in l umgerechnet!)
- Das Ganze wird auf die Hälfte reduziert. Keine Panik, falls die Milch gerinnen sollte – Nachher wird alles mit dem Stabmixer püriert und es entsteht wieder eine schöne Masse. Will man das Gerinnen vermeiden, muss man sehr vorsichtig beim Erhitzen sein. Die Reduktion dauert dann aber verdammt lange.
- Anschließend werden 300g Tiefkühlerbsen (es dürfen sicher auch frische sein) hinzugegeben und ein paar Minuten gegart. Dazu ein kleiner Hinweis, den ich auf der Tüte las: Tiefkühlgemüse wird schneller gar als frisches. Je länger man die Erbsen gart, desto mehr wechselt die Farbe von grün nach gelblich. Dies habe ich wie auch das Gerinnungsverhalten beim mehrmaligen Probekochen festgestellt.
- Nun geht’s ans Pürieren mit dem Stabmixer. Ich bevorzuge wegen bitterer Erfahrungen mit Milkshakes an Zimmerwänden und -decken, die Suppe dafür in ein hohes Gefäß umzufüllen.
- Nachdem die Erbsen zu Brei gemixt wurden, wird die Suppe durch ein feines Sieb zurück in den Topf passiert.
- Zeit für die Einlage: 150g Krabben werden in Olivenöl mit 1 Teelöffel geriebener Zitronenschale und Zitronensaft (Original: Limettenschale und -saft) sowie einer kleinstgewürfelten Knoblauchzehe kurz gegart.
- Vor dem Servieren die Suppe mit dem Stabmixer schaumig aufschlagen und dabei eiskalte Butterwürfel zur Bindung zufügen.
- Die Suppe wird nochmals abgeschmeckt und mit den Krabben auf Tellern angerichtet.
Unser Vater gab diesem Gang die Höchstnote. :-)
Siehe auch:
- Teil eins: Zwischengang: Hackfleischpastete mit Zitronensößchen und Salat
- Teil zwei: Hauptgericht: Welsfilet mit Tomätchen und Couscous
(Fortsetzung folgt.)
Entry Filed under: Küche, Rezepte, Verwandte der Scholle, pseudo-deutsch. .
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1.
Nana | 20. 11. 2007 at 11.54
Ich esse Suppe & Krabben gerne!!!! (schade nur ich). Vielleicht muss ich ein kleines portion machen. Deine suppe sieht so lecker aus Scholli!! Vielen Dank für dein Rezept :-)
2.
scholli2000 | 20. 11. 2007 at 12.18
Wenn du Krabben kochst, komme ich gerne zu Besuch, falls du einen Esser brauchst. :-)
3.
Jenni | 20. 11. 2007 at 19.17
Ich auch, Nana, ich auch!
Bei der Suppe war der zitronige Geschmack, der an den Krabben hing besonders toll zu den süßen Erbsen. Und der Knoblauch! Und überhaupt! Hmmmm, ja, auch ich gebe die Höchstnote – vor allem jetzt, wo ich lese, wie viel Arbeit das war. Das sieht man so ‘ner Suppe irgendwie gar nicht an.
Meine Mama mag übrigens auch keine Krabben, was mir beim Essen total leid tat, weil ihr dadurch ja auch diese süß-sauer-knoblauchige Kombination durch die Lappen ging. Sehr schade! Ich glaube, ohne das hätte mir die gar nicht so toll gemundet. Aber Mama fand’s auch so gut °(:0)
Leckaschmecka!!!!
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