Ananas

26. 8. 2007 at 9.50 6 Kommentare

Hinweis - Ernährung bei Magenkrebs: In letzter Zeit bekomme ich täglich Besucher, die sich hier über die Ernährung bei Magenkrebs informieren möchten, weil der Begriff in den Kommentaren auftaucht. Da ich selber nicht helfen kann, verweise ich an externe Quellen, z.B.:

Hawaii-Toast

Toast Hawaii
Foto: scholli2000

Eine ganze Ananas im Kühlschrank! Dabei mag ich die eigentlich gar nicht.

Ein Glück, dass Dimitri von Unter Wasser mich mit seinem außergewöhnlichen Gedicht auf die rettende Idee gebracht hat. Da es sich um eine frische Ananas handelt, habe ich die weiteren Zutaten besonders sorgfältig zusammengestellt.

  • 1 Ananas in etwa 1cm dicke Scheiben schneiden,
  • je 1 Scheibe auf getoastete, leicht gebutterte Vollkorntoastbrotscheiben legen,
  • je eine Scheibe gekochten Schinken zwischen Ananas und Toast (ähem) legen. Beachtet unbedingt vor dem Einkauf die Hinweise der Stiftung Warentest!
  • Je eine Scheibe schmelzbaren Käse (um der edlen frischen Ananas etwas entgegenzustellen, habe ich Greyerzer bzw. Gruyère genommen, Emmentaler oder Holländer geht natürlich auch) drauf und
  • im Backofen bei Oberhitze oder Infrarotgrill überbacken.
  • Am Ende eine kleine Kirsche zur Deko in das Loch der Ananasscheibe drücken (hatte ich leider nicht).

Eine Ananas reicht locker für zehn Toastscheiben! Und im Prinzip mag ich Ananas doch.

Dazu passt der Duft der weiten Welt, z.B. Musik von Billy Mo.

Weiterführende Literatur: Die tragische Geschichte des Erfinders des Hawaiitoasts, Clemens Wilmenrod.

Hawaiitoast fertig
Foto: scholli2000

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Entry filed under: Küche, pseudo-deutsch, Rezepte.

Literaturecke Molekularküche: Kochsalz selbstgemacht

6 Kommentare Add your own

  • 1. thally  |  26. 8. 2007 um 12.21

    schaut lecker aus. und ehrlich gesagt, kann ich mich nicht daran errinnern, dass ich jemals „toast hawaii“ gegessen habe – ohne witz! vermutlich, weil ich bis vor kurzem auch keine ananas mochte.

    Antwort
  • 2. scholli2000  |  26. 8. 2007 um 14.39

    Schön, dass du vorbeischaust, Thally!

    Ich hätte nicht gedacht, dass es Menschen im deutschsprachigen Kulturraum gibt, die noch nie Toast Hawai gegessen haben. Aber als Rheinländer hab ich die Westfalen noch nie so richtig durchschaut. ;-)

    Antwort
  • 3. tomarcte  |  26. 8. 2007 um 21.15

    Guten Abend, Du lieber goldiger Mensch!
    Das ist mal ein Rezept ganz nach meinem Geschmack. Jetzt bleibt nur noch dringend die Frage zu klären, wie der Don seinem Leben ein Ende setzte.
    Im Weiteren wüßte ich ganz gerne, ob Deine Geheimwaffe in der Küche etwa auch ein „Schnellbrater Heinzelkoch“ ist.

    Bis zur Klärung wünsche ich was,
    bestens,
    tomarcte.

    Antwort
  • 4. scholli2000  |  27. 8. 2007 um 10.23

    Wilmenrod erschoss sich im Alter von 60 Jahren in einem Münchner Krankenhaus, ohne einen Abschiedsbrief zu hinterlassen. Er litt an Magenkrebs. (Wikipedia)

    Der erste deutsche Fernsehkoch hatte also Magenkrebs. Das ist wirklich eine Tragödie. :-(
    Diese fettreiche Nachkriegsküche aber auch! Vielleicht sollte ich nen Warnhinweis ans Rezept machen. ;-)

    Meine Mutter hatte damals übrigens eine „Küche am Griff“, einen Klappgrill, dessen obere Grillfläche zum Hawaiitoastüberbacken durch eine Scheibe ersetzt wurde, die die Infrarotstrahlung gut durchließ.

    Ich habe den Backofen benutzt, was den Vorteil hat, dass man ein ganzes Blech voller Toasts auf einmal machen kann.

    Antwort
  • 5. thally  |  3. 9. 2007 um 13.42

    ehmm… da fällt mir gerade was ein: In meiner Heimat Münster steht eine britische Kaserne. Neulich diskutierte ich mit meiner Freundin im Supermarkt über dort angebotene Ananas. Ein britischer Soldat bekam unser Gespräch mit und sprach seine Empfehlung aus – allerdings so sagte er, hätte seine deutsche Freundin die leckere Ananas mit „Ham and Cheedar“ auf Toast überbacken und das wäre ziemlich „disgusting“ gewesen.

    Irgendwie muss ich darüber jetzt lachen!

    Mach dir nichts draus; ich als Westfale habe die Rheinländer auch noch nie durchschaut ;-)

    Antwort
  • 6. scholli2000  |  3. 9. 2007 um 14.13

    In Gourmetfragen würde ich nicht unbedingt auf das Urteil eines Engländers bauen. ;-)

    Alaaf!

    Antwort

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