Archive for Oktober, 2007

Schnellanleitung für italienisches Kochen

Nudeln kaufen.

Lautsprecherboxen aufdrehen:

Der Rest geht von alleine.

Scientology?

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26. 10. 2007 at 14.10 3 Kommentare

Schnitzel Typ Pseudo-Saltimbocca mit Lauchtagliatelle

Schnitzel mit Tagliatelle
Foto: Scholli2000

Auf der Heimfahrt entwickelten sich heute wieder recht spezifische Gelüste: Fleisch! Also schnell halteinlegen beim Metzger meines Vertrauens … nein, der hatte schon zu! Also doch zum Geschäft mit den blau-orangenen Tüten und dort eine hübsch angerichtete Plastikbox mit rohem Schnitzel gekauft (mein erster Griff in die Frischfleischtheke seit dem Hackfleischdesaster von Mitte 2006). War ja egal, inzwischen war nämlich meinen Gelüsten eine konkrete Rezeptvorstellung erwachsen: sowas wie Saltimbocca. Also im Grunde Fleisch mit Schinken – dieser sollte dem Fleisch genug Geschmack für werktags an die Seite stellen.

Die Beilage, meine Lieblingsnudeln Tagliatelle, hatte ich zum Glück noch im Schrank. Dazu gab es als Soße ein Gezwurbel aus Lauch und Lauchparmesanbechamelsoße.

Also:

  • Schnitzel pfeffern und mit Schinken umwickeln, dazwischen ein Salbeiblatt,
  • Schnitzel in der Pfanne von beiden Seiten kräftig anbraten, Rosmarin, Zitronenthymian, Thymian dazu und auch anbraten,
  • mit etwas Weißwein ablöschen und bei geringerer Hitze garziehen lassen.
  • In einem Topf in dünne Scheiben geschnittenen Lauch mit ein wenig Zwiebelscheiben und viel Butter anschwitzen.
  • Das Gemüse mit Mehl bestäuben.
  • Milch dazugeben und zu einer sämigen Soße rühren,
  • frisch geriebenen Parmesan dazu (je nach Menge wird es eine richtige Käsesoße) und
  • mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Tagliatelle kochen.
  • Tagliatelle in der Soße schwenken.
  • Auftischen, aufessen. Lecker!

22. 10. 2007 at 21.19 2 Kommentare

Wie ich lernte, Sellerie zu mögen

Sellerie mit Sesammantel und Knoblauchschmand
Foto: Scholli2000 (Selleriescheiben in Sesampanade mit Knoblauchschmand und Petersilie)

Sellerie ist eines der wenigen Gemüse, die mir überhaupt nicht schmecken. Dachte ich, bis ich auf dieses Rezept für Sesamsellerie gestoßen bin. Der Name des enthaltenden Blogs, Kochen für Schlampen – Hamburg, Berlin, Zürich, versprach höchste Kompatibilität mit meiner Kochphilosophie, so dass ich seitdem dem heutigen Tag entgegenfieberte: Dem Tag, an dem ich Sellerie mögen können würde.

Das Rezept habe ich eins zu eins* umgesetzt, also lest es bei kochschlampe.com!
*VORSICHT: statt 3 habe ich nur eine Knoblauchzehe verwendet und es war auch so sehr knoblauchlastig!

Unglaublich, wie Sellerie schmecken kann. Und Knoblauchschmand ist – da schließe ich mich kochschlampe an – HÄRRLISCH!

15. 10. 2007 at 22.04 7 Kommentare

Bodenseepfanne

Bodenseepfanne
Foto: Scholli2000 (Schmeckt besser als es aussieht, echt!)

Als kleiner Jung entdeckte ich, ich glaub es war im Kalender einer Versicherung, das Rezept für was sie „Bodenseepfanne“ nannten. Das war eines der ersten Gerichte, die ich nach Rezept kochte. Es hat schwer Eindruck hinterlassen und ist für mich mit einer Schnitte Brot und einer Tasse Pfefferminztee oder Bouillon das ideale Nostalgieabendessen.

Es geht so:

  • kleingewürfelten Speck in der Pfanne auslassen,
  • eine gewürfelte Zwiebel mit zwei in ca. 4cm² große Quadrate geschnittenen Scheiben Graubrot in die Pfanne geben und leicht kross anbraten (ggf. Butter zugeben).
  • Schließlich kommen etwa 3-4 Cornichons hinzu. Ich schneide diese abweichend vom Originalrezept in dünne Scheiben.
  • Drei, vier Eier mit einem Schuss Milch verrühren und über das Ganze geben. Man kann auch etwas mehr Milch nehmen und mit höchstens einem Esslöffel Mehl zu einer Art Pfannkuchenteig verrühren.
  • Wenn die Eiermasse braun wird und die vollgesogenen Brotstücke innen noch ein wenig flüssig sind, ist die Bodenseepfanne perfekt. Je nach Salzgehalt des Specks ist Nachsalzen vonnöten.

Mjam.

11. 10. 2007 at 21.34 2 Kommentare

Kerner-Herman-Taboulé

Taboulé
Foto: Scholli2000

Passend zum gestrigen Eklat bei Kerner gab es bei mir ein Taboulé. Vielleicht erinnert Ihr Euch auch an meinen allerersten Beitrag. Damals gab ein Taboulé, das ich in einem Restaurant gegessen hatte, den Anstoß, einmal etwas mit Bulgur zu machen. Auch im Blog von Soa hatte ich mal ein tolles Bild von veganem libanesischem Essen gesehen, das mir lange nicht aus dem Kopf ging.

Gestern nun habe ich den Rest des Couscous‘ von den Fischbrocken zu Taboulé verarbeitet. Das ging sehr flott:

  • Ggf. Instant Couscous nach Packungsangabe mit Brühe zubereiten und kaltwerden lassen.
  • Zwei Tomaten,
  • eine halbe Gurke,
  • zwei Frühlingszwiebeln und
  • ganz viel (glattblättrige) Petersilie kleinschneiden.
  • Das Gemüse mit dem Couscous vermischen und mit Olivenöl,
  • Zitronensaft,
  • Salz, Pfeffer, Chili und einer Prise Zimt abschmecken.

Das würde auch Eva schmecken.

10. 10. 2007 at 13.25 6 Kommentare

Fischbrocken mit Bohnen, Kokossauce und Couscous

Fisch, Bohnen, Kokossauce, Couscous
Foto: Scholli2000

Eine Eigenkomposition:

  • Ich habe Kabeljaufilet ganz independently frisch aus der Tiefkühltüte in Bröckchen geschnitten und mit Butter und Speck scharf angebraten.
  • Dazu kamen frische grüne Bohnen. Alles wurde gebraten bis die Bohnen gar waren.
  • Aus ein bisschen Kokosmilch (oder -sahne?) habe ich dann mit etwas Zitronensaft und Sojasauce in der Fischpfanne ein Sößchen hergestellt.
  • Als Beilage gab es in Hühnerbrühe gequollenes Instant-Couscous, das mit Kurkuma gelb gefärbt wurde.

Geschmack: 1A, echt. Es bliebe zu klären, was eine Gourmetzunge von der Kokos-Speck-Kombination halten würde.

8. 10. 2007 at 23.10 5 Kommentare

Südostasiatische Hühnerteile mit Salat

huhn.jpg
Foto: Scholli2000

Nana präsentiert in ihrem Blog neben internationalen Gerichten häufig auch Indonesisches aus ihrer Heimat. Ich hatte schon lange vor, ein Rezept auszuprobieren und endlich hab ich’s getan. Es handelt sich um Ayam Kecap (Hähnchen mit Süß-Sojasoße).

Das Rezept habe ich leicht abgewandelt, weil ich nicht genügend Pfannen für all die Hähnchenteile besitze.

  • 1kg Hähnchenteile (hier: halb Flügel, halb Unterschenkel) auf dem Backblech bei 200°C mit tüchtig Kecap Manis marinieren und
  • mit 2 geachtelten Tomaten,
  • 3-4 halbierten Knoblauchzehen und
  • eine in Scheiben geschnittenen Zwiebel
  • goldbraun braten lassen. Dabei immer wieder mit der heruntergelaufenen Marinade einpinseln.
  • Als die Hähnchenteile fertig waren, habe ich aus dem Inhalt des Backblechs eine Sauce hergestellt (mit ein bisschen Tomatenmark und Wasser, sowie Salz und Pfeffer zum Abschmecken).

Dazu gab es Reis und zur Deko Streifen von Frühlingszwiebelgrün.

Es war lecker, jedoch hätte ich bei der Sauce das Fett abschöpfen sollen. Aus den Hähnchenteilen kommt nämlich ganz gut was raus!

ACHTUNG! Bitte auch das Originalrezept beachten!

Huhn auf dem Rost
Foto: Scholli2000

Grün kommt immer gut, daher machte ein improvisierter Asiasalat das Gericht komplett.

  • Ein grüner Salat (hier: Lollo biondo) und
  • zwei bis drei Frühlingszwiebeln und eine Möhre in Streifen schneiden.
  • Dazu eine Vinaigrette aus einem guten Öl (ich hatte Walnussöl), Essig, Sojasauce, ein wenig Honig, Salz und Pfeffer.
  • Biss erhält das ganze durch selbstgemachte Asien-Croutons: Toastwürfel mit ein bisschen Knoblauch und Ingwer in Öl braten. Bei mir kamen noch Sesamsamen und die Reste der Knabbererdnüsse vom vorangehenden Fernsehabend dazu.
  • Alles mischen und aufessen!

Asiasalat
Foto: Scholli2000

6. 10. 2007 at 15.14 2 Kommentare

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