Schweinegeschnetzeltes mit Champignons und eine Suppe dazu

5. 11. 2007 at 10.43 2 Kommentare

Schweinegeschnetzeltes
Foto: Scholli2000

Pilze, Popilze. Schweißnass von einer langen Herbstwanderung heimkehrend verlangt der leicht adipöse Mittdreißiger nach gehaltvoller Nahrung. An diesem Wochenende stillte dieses Verlangen ein großer Topf mit Schweinegeschnetzeltem und Champignons. Aus den Champignonstielen wurde zudem noch eine Art Champignoncrèmesuppe improvisiert.

Wandern

Es ist kein raffiniertes Rezept und auch nicht schwierig, wie alles bei Scholli2000:

  • mageres Schweinefleisch in dünne Streifen schneiden und von allem Unappetitlichen befreien,
  • eine Zwiebel kleinschneiden und anschwitzen,
  • das Schweinefleisch hinzugeben und scharf anbraten.
  • Jetzt die Champignons dazugeben und ebenfalls ein wenig anbraten – dazu passt ein guter Stich Butter.
  • Mit Pfeffer, Salz, Majoran, Oregano würzen. Natürlich gerne auch mit weiteren Käutern.
  • Wenn alles schön angebraten ist, kommt tüchtig Wasser oder Brühe dazu.
  • Jetzt lässt man es köcheln, bis das Fleisch schön weich ist.
  • Am Ende bindet man das ganze mit ein wenig Speisestärke. Dazu werden ein paar Esslöffel Stärke in einer Tasse mit kaltem (!) Wasser verrührt und dann in den Topf unter Rühren gegossen. Nachdem die Stärke im Topf ist, muss der Inhalt einmal aufgekocht werden, damit die Stärke ihren mehligen Geschmack verliert.
  • Als I-Tüpfelchen gibt’s zum Schluss noch nen Schuss Sahne.

Champignonsuppe
Foto: Scholli2000

Das Resteverwertungsgericht war eine independente Champignoncrèmesuppe:

  • Zwiebeln, Champignonstiele und -stücke in reichlich Butter anschwitzen,
  • mit ein wenig Weißwein ablöschen,
  • mit Milch auffüllen,
  • Kräuter (Petersilie) dazu und
  • eine halbe Stunde köcheln lassen.
  • Am Ende alles pürieren und mit kunstvoll geträufelter Sahne dekorieren.
  • Gar nicht verkehrt geschmeckt haben auch ein paar Spritzer steirisches Kürbiskernöl auf der Suppe (auf dem Foto nicht zu sehen).

Weil der Weißwein sehr trocken war, ist mir leider die Milch geronnen. Durch das Pürieren konnte das aber ganz gut übertüncht werden. Vom Geschmack war ich ein wenig enttäuscht. Es schmeckte nicht pilzig genug. Werde beim nächsten Mal mehr hochwertige Champignonteile verwerten und vielleicht die Suppe auf Basis einer Mehlschwitze machen.

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2 Kommentare Add your own

  • 1. Steirische Spezialitäten  |  6. 3. 2010 um 18.31

    Hallo,

    Ein interessantes Resteverwertungs-Rezept hast du da. Schmeckt man das Kernöl aus dem Püree heraus?

    Antwort
  • 2. scholli2000  |  12. 4. 2010 um 13.43

    Hihi, Püree ist gut. :) Ja, klar schmeckt man das. Da du das Zeugs auf deiner Seite selber anpreist, weißt du sicher, dass es recht intensiv im Geschmack ist. :-)

    Antwort

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