Schwestergeburtstagsmenü – Teil 4: Amaretto-Wintereis mit Sharonfrucht und Schokosoße

21. 11. 2007 at 19.38 7 Kommentare

AmarettoeisFoto: Scholli2000

Dies ist endlich der letzte Teil des Geburtstagsgetöses! Chronologisch korrekt handelt es sich um den Nachtisch.

Eigentlich wollte ich eine leckere Amarettocreme machen. Als Notnagel hatte ich jedoch beim Einkaufen am Vortag des Menüs auch eine Packung Vanilleeis in den Einkaufswagen gelegt. Die Geschichte beginnt, als ich gerade zu Hause ankomme und die gekauften Lebensmittel in die Schränke verteile.

„Oh Mann, das war ein toller Einkauf!“ stieß es aus mir hervor, wissend, dass niemand es hören konnte. Erwartungsfroh wandte ich mich der Alditiefkühlkostschutztüte zu, um die Sachen herauszuholen. Jene hatte ich allerdings nicht im Aldi, sondern bei Toom gekauft.

Nachdem ich Erbsen, Zitronen, Fisch, Amaretto und Fenchel aus der Tüte genommen hatte, stieß meine Hand im Dunkel auf etwas mit Feutigkeit bedecktes Kaltes. Natürlich wusste ich gleich, dass es sich um das Notfallvanilleeis handelte. Als ich es ans Tageslicht gezogen hatte, war ich trotzdem ein wenig erschrocken. Es war gar nicht mehr richtig hart, sondern weich und kurz vorm Schmelzen.

Da ich unter anderem auch Salmonellenphobiker bin, war es keine Frage, dass ich das Eis nun schnell verarbeiten musste. Dazu ersonn ich schnell einen Plan: Das Eis machte alleine nicht viel her, daher musste ich es veredeln. So wandte sich doch alles zum Guten.

  • Leicht(!) angetautes Vanilleeis mit ein bisschen Zimt, Koriander und Walnüssen versehen.
  • Auch etwas Amaretto und zerstoßene Amarettini (die ich für die Amarettocreme besorgt hatte) dazu und
  • mit dem Handrührer vermischen.
  • Danach für einige Stunden (oder über Nacht) in die Tiefkühltruhe.

Dazu gab es in Scheiben geschnittene Sharonfrüchte mit ein paar Spritzern Zitronensaft und eine einfache Schokosauce:

  • Zu gleichen Gewichtsanteilen Zucker, heißes Wasser und Kakaopulver (das richtige, kein Nesquick oder dergleichen). Ich nahm 100g von jedem, das ergab eine gute Menge, die auch locker für fünfzehn Personen gereicht hätte.
  • Das Ganze unter Rühren erhitzen und fertig.

Das war’s schon. Beim nächsten Mal werde ich auch das Vanilleeis selbermachen. So zumindest die Theorie.

Vielen Dank für Euer Interesse an der Serie „Schwestergeburtstagsmenü“! Die nächste Staffel ist geplant für November 2008.

Siehe auch:

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Entry filed under: Küche.

Schwestergeburtstagsmenü – Teil 3, Vorspeise: Erbsenschaumsüppchen mit Krabben Birnen-Blätterteig-Tarte mit Walnüssen

7 Kommentare Add your own

  • 1. Jutta  |  21. 11. 2007 um 21.28

    Ich hätte da Ende April anzubieten – so quasi als Generalprobe für November könntest Du dann hier ja mal üben…. sehr, sehr schöne Berichte! Und das Foto – toll!

    Antwort
  • 2. Toner  |  22. 11. 2007 um 0.03

    Hallo Scholli

    Jutta hat völlig recht….. hier lohnt sich allein wg. Deiner Berichterstattung der Blogbesuch. Auch wenn man, wie ich, mit Kochen sonst nix am Hut hat.

    beste Grüsse

    Antwort
  • 3. scholli2000  |  22. 11. 2007 um 11.20

    Danke für die Einladung, Jutta. Wenn Du die Getränke spendierst, bin ich dabei. :-)

    Wer weiß, Toner … vielleicht packt es Dich irgendwann ja auch!

    Antwort
  • 4. Ché Borko  |  22. 11. 2007 um 13.42

    Oh Gott. Ich wollte doch abnehmen :)

    Antwort
  • 5. Bolli  |  22. 11. 2007 um 16.42

    Dich hätte ich ja auch gerne als Bruder!!! Bei dem Menu!!!

    Viel Erfolg beim Blätterteig! Ich habe Dir auf die Fragen geantwortet, eine Sache ist noch wichtg, Du musst eine recht ‚trockne‘ Butter nehmen, meine kam aus der Charente, die sind dafür bekannt, was die deutsche Butter angeht, habe ich keine Ahnung.

    Antwort
  • 6. Bolli  |  22. 11. 2007 um 16.44

    Fällt mir gerade auf, wieso eigentlich Bruder, Du kannst genauso gut eine Schwester sein…..Also, such Dir da Passendes aus und sorry!

    Antwort
  • […] und stattdessen Schokosauce (Wasser, Zucker, Kakaopulver zu gleichen Teilen erhitzt wie beim Geburtstagsmenü) über die Tarte […]

    Antwort

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