Alltag mit Estragon

5. 1. 2008 at 17.32 7 Kommentare

Das wäre geschafft. Die Feiertage sind vorüber und jetzt ist wieder Indiekochen angesagt!

Allerdings habe ich heute noch kein Rezept zu besprechen, sondern mein zweitschönstes Weihnachtsgeschenk. Das sieht so aus:

Estragonpflänzchen im Instant-Garten
Foto: Scholli2000

Dabei handelt es sich um einen Instantminikräutergarten im Karton. Zum Lieferumfang gehörten neben dem Karton Blumenerde, Plastikfolie und Estragonsamen. Ich bin zwar nicht sicher, ob ich alles korrekt zusammengesetzt habe, aber bisher hat es funktioniert.

Beschriftung des KartonsNach jetzt etwa zwei Wochen sprießen meine Pflänzchen schon ganz manierlich. Ich hoffe, dass ich sie bis zum Erntestadium bringen kann. Aber egal, ob’s klappt (zur Not könnte ich auch vertrockneten Babyestragon verarbeiten) – es ist auf jeden Fall eine lustige Idee und Estragon fehlt in meinem Außenkräutergarten.

Aus dem Bereich Kräuter kam auch die Anfrage von Jens an „Scholli2000 antwortet“. Er fragte, wo man frischen Thai-Basilikum bekommen könne. Da ich solchen noch nie gekauft habe, habe ich mit Google versucht einen Anbieter zu finden. Das hatte Jens sicher auch schon und erwartungsgemäß fand sich kein Lieferant für frische Ware. Dafür fand ich aber Anbieter von Samen der verschiedensten Küchenkräuter zu annehmbaren Preisen.

Bei einem Erfolg des Estragonexperiments werde ich also schon bald auch weitere Kräuter inklusive Thai-Basilikum auf der Fensterbank anbauen. Danke dafür an Jens! Und natürlich an Eva, die mir den Kartongarten schenkte.

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Schickt Mama Blumen! Viezzone

7 Kommentare Add your own

  • 1. Jutta  |  6. 1. 2008 um 0.24

    Estragon mag ich nur beim Warten auf Godot – ansosten ist das eines der wenigen Lebensmittel, die ich nicht mag. Aber die Idee ist wirklich süß und Thai-Basilikum ist einer meiner Favoriten.

    Antwort
  • 2. scholli2000  |  6. 1. 2008 um 15.15

    Estragon ist einer der Wartenden auf Godot? Dann ist es ja nur gerecht, dass jetzt mal auf Estragon gewartet wird. :-) Da fällt mir ein, dass ich mir für 2008 vornehmen könnte, gewisse kulturelle Bildungslücken zu schließen.

    Im Hinblick auf meinen Zuchterfolg hat mich die Wikipedia etwas verunsichert:

    Es mag von Interesse sein, dass der sehr häufig angebaute „russische Estragon“ (keine eigene Art sondern eine Varietät), der Samen produziert, bis -10 °C überlebt. Der „französische Estragon“, welcher auch das Synonym „deutscher Estragon“ trägt, bildet keine Samen […] Dies stellt wahrscheinlich auch den Grund dar, warum der „russische Estragon“ in den meisten Gärtnereien angebaut wird. Er besitzt jedoch kein Estragon-Aroma, sondern einzig Gerb- und Bitterstoffe.

    Hmmm, … es kann also bitter für mich werden. Eigentlich mag ich ja Estragonsoßen sehr gern. Aber ohne Aroma?

    Na, sonst lasse ich mich vom Thai-Basilikum überraschen. Ich hab ihn nämlich nicht nur noch nie gekauft, sondern auch noch nie gegessen.

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  • 3. Barbara  |  7. 1. 2008 um 22.46

    Du kannst Jens sagen, dass man frischen Thai-Basilikum in normalen Asienläden bekommen kann, die Gemüse verkaufen. Mein nächster ist 40 Minuten entfernt.

    Estragon ist übrigens dafür bekannt, dass er wuchert. Ich habe auch russischen im Garten… ;-)

    Antwort
  • 4. scholli2000  |  7. 1. 2008 um 23.24

    Danke, Barbara! Allerdings habe ich Folgendes oben aus Bescheidenheit ;-) verschwiegen: Da Service bei Scholli2000 groß geschrieben wird, hat Jens diese Info natürlich schon längst. Ich musste nur ein bisschen googlen und einen Asiensupermarkt in Köln anrufen. Der ist zwanzig Minuten von meiner Arbeitsstelle und sechzig von meinem Wohnort entfernt. :-)

    Und? Wie schmeckt der russische Estragon? Gegen Wuchern von erwünschten Kräutern hab ich eigentlich nichts, da muss man nicht so viel Unkraut jäten. :-)

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  • 5. kochschlampe  |  20. 1. 2008 um 21.31

    Ich stelle mal wieder einen der Gründe fest, warum ich NIE in die Pampa ziehen will: auf einmal wird simples Einkaufen zum Problem.

    Auf meinem Schirm ist das Erwerben von Thai-Basilikum oder ähnlichem nie als Problem aufgetaucht. Wieso auch? Den gibt es schließlich als Bund beim Asia-Mann und als Topfkraut auf dem Markt…

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  • 6. scholli2000  |  21. 1. 2008 um 22.46

    Ich hab’s ja noch gut, weil ich jeden Tag quasi in Kölle bin. Und als Dorfbewohner könnte ich jeden Tag kuhwarme Milch trinken … wenn ich wollte. :-)

    Heute hatte ich übrigens wieder einen lustigen Suchmaschinenbesucher – er kam wohl wegen Deines Blogs Namen, den ich bei dem Sellerierezept erwähnt habe. Er suchte nach „süssen Schlampen“. Bäh! … Deine Logs will ich nicht sehen. (Doch, eigentlich schon.)

    Antwort
  • 7. R.I.P. Estragon « Scholli2000 kocht  |  22. 1. 2008 um 23.23

    […] Dabei hatte es so vielversprechend angefangen. :-( […]

    Antwort

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