Archive for November, 2008

Kohlrouladen und Knusperwantans

Scholli2000

Kohlrouladen im Bambusdämpfer, Foto: Scholli2000

Nach dem Wochenende hieß es wie so oft Resteessen. Aus den übriggebliebenen Chinakohlblättern habe ich mit

  • gemischtem Gehacktem (also halb Schwein halb Rind)
  • einem Ei
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch
  • etwas Ingwer und
  • Paniermehl (aus einem alten Brötchen)

ein paar Kohlrouladen gemacht und diese im Dämpfeinsatz im Wok gegart.

Scholli2000

Außerdem waren noch einige Scheiben vom Wan-Tan-Teig übrig. Diese habe ich ebenfalls mit einer gewürzten Hackmasse gefüllt. Ein Korianderblatt dazu, die Päckchen gefaltet und dann wie gestern angedroht ab in die Friteuse.

Am Ende kamen lecker knusprige, frühlingsrollenhafte Etwasse (siehe links) heraus, die hervorragend zu Sojasauce mit ein bisschen Zitronensaft schmeckten.

Gefaltet habe ich so:

Erst diagonal die gegenüberliegenden Ecken aufeinander gelegt. Dann rechts und links die Ecken bis zur Mitte gefaltet und dann die Spitze eingeklappt.

19. 11. 2008 at 13.52 2 Kommentare

Chinesische Ravioli à la Hayani (Wan-Tan mit Garnelenfleisch)

Scholli2000

Wan-Tan, Foto:Scholli2000

Update:

Da mein Gericht zufällig zum Chinakohlblogevent passt, in das Barbara mir arg verstrickt zu sein scheint, erlaube ich mir einen Trackback.

Mein allerliebster Kollege ist ein weitgereister Mann. In einer der wenigen Minuten, in denen wir Zeit füreinander haben, verriet er mir das folgende Rezept für „chinesische Ravioli„:

  • Hummerkrabbenfleisch (Hummerkrabben nennt man auch Gambas, Riesengarnelen, King Prawns oder Crevetten) und Schweinefleisch (Filet) fein hacken.
  • dazu frischen Knoblauch und Ingwer sowie
  • Sojasauce und „chinesisches Salz“ geben. Bei dem letzgenannten handelt es sich wahrscheinlich um Glutamat, das außer in der asiatischen Küche sehr gerne in Fertigprodukten als Geschmacksverstärker verwendet wird. Weil ich leider keins dahatte, habe ich es weggelassen und es hat auch geschmeckt.
  • Das Ganze durchmischen und kaltstellen.
  • Etwas Chinakohl in sehr feine Streifen schneiden, salzen, ruhen lassen und kräftig ausdrücken. Es entsteht eine Art Kohlklumpen.
  • Die Kohlmasse mit der Fleischmasse vermischen, auf ein Blatt Wan-Tan-Teig geben und kunstvoll zu Beutelchen formen. Die Ränder mit Wasser benetzen, damit der Teig besser aneinanderklebt.
  • Wenn man die ganze Masse verbraucht hat, Wasser zum Kochen bringen, leicht abkühlen, damit es nicht zu doll sprudelt und dann die Wan-Tan Päckchen in kleinen Gruppen kochen. Wenn man das Wasser vor dem Hineingeben der Teigbällchen durch Rühren in eine kreisförmige Bewegung versetzt, verhindert man, dass der Teig am Topfboden festklebt. Es dauert nur ein paar Minuten bis die Wantans (so kann man das auch schreiben) fertig sind – dann schwimmen sie oben.
  • Zu den chinesischen Ravioli reicht man Sojasauce mit Essig.

Ich habe in Abwandlung des obigen Rezepts eine Wan-Tan-Suppe gekocht. Dazu wurden die Wan-Tan-Päckchen statt in Wasser in Brühe gegart (eine Fisch-/Hühnerbrühe, die ich aus den Garnelenschalen, Fisch, Gemüse und independently hinzugefügter Maggi-Hühnerbouillon hergestellt hatte).

Die Suppe gab es übrigens am Samstag als Vorspeise zum Schwestergeburtstagsessen 2008.

17. 11. 2008 at 10.41 9 Kommentare


Scholli2000 antwortet.

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