Chinesische Ravioli à la Hayani (Wan-Tan mit Garnelenfleisch)

17. 11. 2008 at 10.41 9 Kommentare

Scholli2000

Wan-Tan, Foto:Scholli2000

Update:

Da mein Gericht zufällig zum Chinakohlblogevent passt, in das Barbara mir arg verstrickt zu sein scheint, erlaube ich mir einen Trackback.

Mein allerliebster Kollege ist ein weitgereister Mann. In einer der wenigen Minuten, in denen wir Zeit füreinander haben, verriet er mir das folgende Rezept für „chinesische Ravioli„:

  • Hummerkrabbenfleisch (Hummerkrabben nennt man auch Gambas, Riesengarnelen, King Prawns oder Crevetten) und Schweinefleisch (Filet) fein hacken.
  • dazu frischen Knoblauch und Ingwer sowie
  • Sojasauce und „chinesisches Salz“ geben. Bei dem letzgenannten handelt es sich wahrscheinlich um Glutamat, das außer in der asiatischen Küche sehr gerne in Fertigprodukten als Geschmacksverstärker verwendet wird. Weil ich leider keins dahatte, habe ich es weggelassen und es hat auch geschmeckt.
  • Das Ganze durchmischen und kaltstellen.
  • Etwas Chinakohl in sehr feine Streifen schneiden, salzen, ruhen lassen und kräftig ausdrücken. Es entsteht eine Art Kohlklumpen.
  • Die Kohlmasse mit der Fleischmasse vermischen, auf ein Blatt Wan-Tan-Teig geben und kunstvoll zu Beutelchen formen. Die Ränder mit Wasser benetzen, damit der Teig besser aneinanderklebt.
  • Wenn man die ganze Masse verbraucht hat, Wasser zum Kochen bringen, leicht abkühlen, damit es nicht zu doll sprudelt und dann die Wan-Tan Päckchen in kleinen Gruppen kochen. Wenn man das Wasser vor dem Hineingeben der Teigbällchen durch Rühren in eine kreisförmige Bewegung versetzt, verhindert man, dass der Teig am Topfboden festklebt. Es dauert nur ein paar Minuten bis die Wantans (so kann man das auch schreiben) fertig sind – dann schwimmen sie oben.
  • Zu den chinesischen Ravioli reicht man Sojasauce mit Essig.

Ich habe in Abwandlung des obigen Rezepts eine Wan-Tan-Suppe gekocht. Dazu wurden die Wan-Tan-Päckchen statt in Wasser in Brühe gegart (eine Fisch-/Hühnerbrühe, die ich aus den Garnelenschalen, Fisch, Gemüse und independently hinzugefügter Maggi-Hühnerbouillon hergestellt hatte).

Die Suppe gab es übrigens am Samstag als Vorspeise zum Schwestergeburtstagsessen 2008.

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Ehrlicher Spamversender Kohlrouladen und Knusperwantans

9 Kommentare Add your own

  • 1. sammelhamster  |  17. 11. 2008 um 10.45

    Glückwünsche an die Schwester!

    Antwort
  • 2. Barbara  |  17. 11. 2008 um 13.22

    Sehr lecker! :-)

    Wan-Tans sind eine klassische Suppeneinlage, Du hast also alles richtig gemacht.

    Da Chinakohl drin ist – willst Du nicht beim Garten-Koch-Event mitmachen? ;-)
    http://gaertnerblog.de/blog/2008/garten-koch-event-november-chinakohl/

    Antwort
  • 3. Barbara  |  17. 11. 2008 um 13.25

    Sehr lecker! :-)

    Wan-Tans sind eine klassische Suppeneinlage, Du hast also alles richtig gemacht.

    Da Chinakohl drin ist – willst Du nicht beim Garten-Koch-Event mitmachen? ;-)

    Antwort
  • 4. scholli2000  |  17. 11. 2008 um 15.32

    Einen schönen Dank soll ich Dir ausrichten, Sammelhamster!

    Ach Barbara, leider hab ich nicht so viel Zeit, als dass ich bei sowas ernsthaft mitmachen könnte. Ist mir auch ehrlich gesagt zu wettbewerbsmäßig. Ich fand schon die Bundesjugendspiele schlimm. ;-)

    Antwort
  • 5. mipi  |  17. 11. 2008 um 19.28

    Ich liebe Want-Tan’s. Wenn zum ersten Mal in einem chinesischen Restaurant bin, bestelle ich meistens Wan-Tan-Suppe, um das Restaurant mit anderen vergleichen zu können. Wan-Tan-Suppe ist also meine Normierung.

    Antwort
  • 6. kulinaria katastrophalia  |  18. 11. 2008 um 1.26

    Brühe hört sich auch viel besser an (Essigsüße erstickt den Geschmack immer etwas)

    Antwort
  • 7. Barbara  |  18. 11. 2008 um 15.40

    Danke für die Besserungswünsche. :-)

    Zeitlichen Aufwand ist der Blog-Event für Dich ca. 2 Minuten = Kommentar hinterlassen. Es geht ja nicht ums Gewinnen, sondern darum, Dein Rezept mit vielen zu teilen. Und dieses hier hat es garantiert verdient, so lecker wie das ist. ;-)

    Antwort
  • 8. Bolli  |  18. 11. 2008 um 15.49

    wow, auch noch selbergemacht!

    Hier in Paris gibt’s die bei jedem Chinesen zum Mitnehmen und seitdem hat die Faulheit gesiegt…..

    Antwort
  • 9. scholli2000  |  18. 11. 2008 um 22.13

    Na ja, Bolli, der Teig war doch gekauft. Von daher war bei mir auch Faulheit im Spiel. :-)

    Stimmt, Kulinaria, Essig ist ziemlich penetrant. Sojasauce auch. Heute hab ich die restlichen Teigplatten mit Gehacktem gefüllt und frittiert. Auf diese Weise zubereitet können die Wantans dem Geschmack besser Paroli bieten. (Zeig ich vielleicht morgen.)

    Mal sehen, Barbara. ;-)

    Und Mipi, das ist eine gute Idee. Haifischflossensuppe ist ja eh nicht mehr pc. :-)

    Antwort

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