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Moussaka, Mousakas, Musaka, Mussaka, μουσακάς, Мусака für Arme

Mousakas Teller
Foto: Scholli2000

Das oben genannte Gericht beeindruckt nicht nur durch eine Vielzahl von Schreibweisen, es schmeckt auch voll toll. Nachdem ich im Text zu Bollis Auberginenlasagne den Verweis auf ein Moussaka-Rezept gelesen hatte, war’s um mich geschehen.

  • Rindergehacktes in Olivenöl anbraten,
  • Gewürfelte Zwiebeln und zerdrückten, gepressten (oder für Lafer-Fans fein gegeschnittenen) Knoblauch dazugeben.
  • Tomatenmark zugeben und mit Wasser auffüllen.
  • Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und ein bisschen Zimt würzen.
  • Auberginenscheiben in Öl goldbraun anbraten,
  • Kartoffelscheiben ebenfalls braun anbraten.
  • In einer Auflaufform die Zutaten in Schichten ablegen:
  • Kartoffelscheiben, Hackmasse, Auberginenscheiben, Hackmasse.
  • Moussaka in der AuflaufformAls Abschluss wird normalerweise zuletzt eine fette Bechamelsauce mit Ei darübergestrichen und mit Käse bestreut.
  • Ich hab’s aus Zeitnot anders gemacht (das schmeckte auch, aber die Bechamelvariante ist besser):
    • Mein geliebtes Tütenkartoffelpürree nach Packungsangabe aber mit weniger Wasser angerührt und über den Auflauf gestrichen.
  • Der Moussaka wird im Backofen bei ca. 180°C gebacken. Je nach Garzustand und Dicke der Kartoffelscheiben kann es durchaus eine Stunde dauern, bis der Auflauf fertig ist.

Heute Abend geht’s an den Rest. Vielleicht sogar mit Bechamelsauce. Dann gibt’s hier natürlich ein Update. :-)

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17. 1. 2008 at 14.52 6 Kommentare

Schwestergeburtstagsmenü – Einleitung und Teil 1, Zwischengang: Mediterrane Pseudopastete an Lollo Rosso mit Zitronensößchen

Pastete
Foto: Scholli2000

Das hier im vorigen Beitrag angekündigte Geburtstagsmenü ist jetzt vorbei. Ich kann stolz vermelden, dass ich lange nicht mehr so geschwitzt und gebangt habe, es am Ende aber doch ganz ordentlich gelaufen ist.

In den nächsten Tagen möchte ich hier zeigen, was es gab. Leider war ich so gestresst, dass es von der Vorspeise gar kein Bild gibt. Vielleicht hole ich das noch nach, wenn ich wieder einmal Lust auf von „Das perfekte Dinner“ inspirierte Erbsenschaumsuppe mit Krabben habe.

Heute gibt es daher erstmal das Rezept zum Zwischengang. Die Hauptspeise, Welsfilet auf Fenchelgemüse, wird vor allem mit einem unscharfen Foto eines schlecht angerichteten Tellers glänzen, da ich auch hier total vergessen habe, dass ich ja nicht mehr nur für mich (und einmal zweimal im Jahr meine Schwester) koche, sondern für das ganze Internet und daher alles dokumentieren muss. Beim Nachtisch, Wintereis mit Sharonfrucht und Schokosauce, hatte ich es dann endlich kapiert.

Aber nun gleich zu Gang zwei: Pseudopastete an Lollo Rosso mit Zitronensößchen – statt Pastete könnte man auch Hackbraten in Blätterteig sagen. Das Tolle an dem Gericht ist, dass man es im Voraus zubereiten kann.

Also

Pseudo-Pastete

  • Rinderhackfleisch mit
  • gerösteten Pinienkernen (ein paar davon habe ich für den Salat übrig behalten),
  • Vierteln grüner Oliven,
  • Korinthen,
  • einem Ei,
  • etwas Paniermehl (bei mir ein halbes Stück per Stabmixer zerkleinertes Graubrot)
  • und Pfeffer, Salz, Tomatenmark, Kreuzkümmel und einem Hauch Zimt vermischen.
  • Aus der Hackmasse einen Laib formen und diesen in der Pfanne vorsichtig von allen Seiten anbraten und abkühlen lassen.
  • Fertigblätterteig (oder gerne auch selbstgemachten Blätterteig) auf der Arbeitsplatte ausbreiten und den Hackbratenlaib vorsichtig darauflegen.
  • Den Blätterteig behutsam um den Hackbraten klappen und festdrücken, so dass der Braten ganz vom Teig umhüllt ist.
  • Das Paket jetzt, diesmal äußerst vorsichtig, mit der Naht nach unten auf ein Backblech (dieses sollte mit Mehl bestreut oder mit Backpapier ausgestattet sein) legen.
  • Bei 200° backen bis der Teig, der nach etwa 10 bis 15 Minuten mit zerkleppertem* Ei bestrichen wird, goldbraun ist.

Dieser Hackbraten in Teighülle kann kalt oder warm gegessen werden. Ich habe ihn kalt in Scheiben geschnitten und mit einer warmen Zitronensoße serviert.

*Ein Ei in eine Tasse schlagen und mit einer Gabel Eigelb und Eiweiß vermischen. Diese Masse mit einem Backpinsel auf die Pastetenhülle streichen.

Zitronensoße

  • Ein Stück Butter mit Mehl verkneten und diese Mehlbutter kalt stellen.
  • Sahne mit gleichviel Milch aufkochen und reichlich geriebene Zitronenschale (ein Hoch auf den Bioboom in den Supermärkten, der sogar in der tiefsten Eifel ungespritzte Zitronen verfügbar macht!), Salz, Pfeffer und Zucker dazugeben bis es schmeckt.
  • Das Sößchen wird gebunden, indem die Mehlbutter eingerührt wird.

Der Hackbraten und die Soße waren zu einem nicht geringen Anteil von zwei Chefkoch-Rezepten inspiriert:

Hackbraten mit Schafskäse und Beduine im Hemd.

Dazu gab es einen ganz einfachen Salat:

Salat

  • Lollo Rosso waschen und schleudern, auf dem Teller anrichten und mit
  • reduziertem Balsamico (Balsamicocreme) und Steirischem Kürbiskernöl anmachen.
  • Geröstete Pinienkerne geben ein wenig Biss.

Mein Bruder fand dieses Gericht von allen Gängen am besten. :-)

(Fortsetzung folgt.)

 

18. 11. 2007 at 0.53 10 Kommentare

Mini-Menü

Lammfilet 2
Foto: Scholli2000

Das Foto könnte euch bekannt vorkommen, schließlich hatte ich die Lammsteaks mit griechischem Reis erst vor ein paar Tagen. Diesmal war der Anspruch allerdings um einiges höher, weil ich Besuch erwartete.

Für halb neun waren die zwei angekündigt, so dass ich hoffen durfte, dass die gegen 16.00 Uhr aus dem Tiefkühlschrank genommenen zwei Pakete Lammsteaks bis zur Ankunft aufgetaut sein würden.

Es sollte ein kleines Menü geben. Als Vorspeise entschied ich mich für den Thunfischflammkuchen, der kürzlich bei Kochen mit Liebe vorgestellt wurde. Dazu gab es Feldsalat mit einer warmen Vinaigrette.

Der Feldsalat war nicht schlecht, es fehlte aber ein bisschen Pepp. Heute hat mir das Dressing aufgewärmt um einiges besser geschmeckt als am Freitag.

Als Hauptspeise gab es die oben genannten Lammsteaks (je drei kleine Steaks pro Teller), dazu griechischen Reis – diesmal haargenau nach Rezept zubereitet – und kleine halbierte Pflaumentomaten, die ich in der Pfanne der Lammfilets mit einem Schuss Weinbrand, Butter und Sahne schwimmen ließ.

Die Lammsteaks waren bis auf das dickste Stück, das noch ein wenig zu roh war, wirklich perfekt. Sie wurden in der Pfanne sehr heiß von beiden Seiten in Olivenöl und mit Thymian und Rosmarin schön braun angebraten und anschließend in den Ofen, der noch etwa 100°C vom Flammkuchenbacken hatte, geschoben.

Auf die Steaks habe ich gewürfelte getrocknete Tomaten gelegt und außerdem die gebratenen Thymian- und Rosmarinzweige aus der Pfanne.

Auf dem Bild sind hinten links noch frische Feigenviertel zu sehen, die ich bei der heutigen aufgewärmten Version mit in die Sahnesoße geschmissen habe.

Ach ja: da ich sehr viel vom Spruch „Das Auge isst mit“ halte, habe ich den Reis in einer Tasse zu kleinen Hügeln geformt. Nicht sonderlich originell, aber wirksam. :-)

Wir fanden es alles in allem recht lecker.

Nachtrag 10.01.2008: Ich habe hier fälschlicherweise von Lammfilet gesprochen. Es handelte sich aber nicht um Filetstücke, sondern um Lammsteaks. Dies habe ich jetzt oben korrigiert.

30. 9. 2007 at 20.46 2 Kommentare

Lammsteaks mit griechischem Reis

Lammfilets mit griechischem Reis
Foto: Scholli2000

Heute habe ich schamlos vom Kochen-mit-Liebe-Blog mein heutiges Essen geklaut. Also, jedenfalls das Rezept, an das ich mich fast penibel gehalten habe. Die einzige Änderung war, dass ich keinen Langkornreis dahatte und stattdessen Basmatireis genommen habe.

Bei Kochen mit Liebe gibt’s das Rezept und sehr schöne Fotos vom fertigen Gericht!

16. 9. 2007 at 21.30 6 Kommentare


Scholli2000 antwortet.

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