Auberginen mit Rinderhack und Ramadan

 

Pünktlich zum Beginn des Ramadans für viele Muslime kocht Scholli2000 ein independentes pseudonordafrikanisches Gericht.

     

  • Auberginenstreifen, -scheiben oder -würfel in etwas Olivenöl mit gewürfelten Zwiebeln und Knoblauch anbraten,
  • Tomatenmark dazu,
  • mit Wasser ablöschen.
  • Köcheln lassen bis die Auberginen schön weich sind. Nur ja nicht zu kurz!
  • Ach, und bitte die Gewürze nicht vergessen! Hier waren es Salz, Cumin (Kreuzkümmel)*, Kurkuma, Chiliflocken und
  • Sultaninen.
  • Am Ende das Ganze mit ein bisschen Honig abrunden (also Honig dazu, bis es gut schmeckt).
  •  

Dazu gab es Reis mit Zwiebeln und Stückchen aus einer Tomate, den ich mit etwas Zimt parfümiert habe (also ein bisschen Zimt drauf, damit man ihn so gerade schmeckt).

Und oben drüber geröstete Mandelstifte.

Jetzt hoffe ich nur, dass die Sonne bald untergeht. =)

*Kreuzkümmel kann man als Samen oder Pulver kaufen. Robert Rodriguez empfiehlt im Bonusteil der DVD seines Films „Irgendwann in Mexico“, eine Kaffeemühle zum Schreddern von Gewürzen zu nutzen. Leider hab ich eine solche nicht. Also muss ich die Samen im Mörser kleinmachen. Das ist anstrengend — auch wenn ich Salz als Schmirgelhilfe dazugebe. Ich empfehle also Kreuzkümmel in Pulverform zu kaufen; denn auch als Pulver ist er sehr aromatisch.

11. 8. 2010 at 21.15 7 Kommentare

Heute ist Viezzonentag

Herzliche Glückwünsche uns allen zum alljährlich stattfindenden Viezzonentag.

Ich hoffe, Ihr habt Euch alle tüchtig mit Viez eingedeckt und begeht den Festtag mit einer zünftigen Viezorgie!

7. 1. 2009 at 11.12 Hinterlasse einen Kommentar

Menschenrechte

Kann man durchaus mal dran denken, wenn so ein Jubiläum ansteht: an die Menschenrechte. An die, die man selber genießt. Und an die Menschen, denen sie verwehrt werden.

Also: Herzlichen Glückwunsch uns allen zum morgigen Jubiläum, zu 60 Jahren Allgemeiner Erklärung der Menschenrechte!

Ohne wäre Indiekochen nur noch Kochen.

9. 12. 2008 at 12.51 2 Kommentare

Kohlrouladen und Knusperwantans

Scholli2000

Kohlrouladen im Bambusdämpfer, Foto: Scholli2000

Nach dem Wochenende hieß es wie so oft Resteessen. Aus den übriggebliebenen Chinakohlblättern habe ich mit

  • gemischtem Gehacktem (also halb Schwein halb Rind)
  • einem Ei
  • Salz, Pfeffer, Knoblauch
  • etwas Ingwer und
  • Paniermehl (aus einem alten Brötchen)

ein paar Kohlrouladen gemacht und diese im Dämpfeinsatz im Wok gegart.

Scholli2000

Außerdem waren noch einige Scheiben vom Wan-Tan-Teig übrig. Diese habe ich ebenfalls mit einer gewürzten Hackmasse gefüllt. Ein Korianderblatt dazu, die Päckchen gefaltet und dann wie gestern angedroht ab in die Friteuse.

Am Ende kamen lecker knusprige, frühlingsrollenhafte Etwasse (siehe links) heraus, die hervorragend zu Sojasauce mit ein bisschen Zitronensaft schmeckten.

Gefaltet habe ich so:

Erst diagonal die gegenüberliegenden Ecken aufeinander gelegt. Dann rechts und links die Ecken bis zur Mitte gefaltet und dann die Spitze eingeklappt.

19. 11. 2008 at 13.52 2 Kommentare

Chinesische Ravioli à la Hayani (Wan-Tan mit Garnelenfleisch)

Scholli2000

Wan-Tan, Foto:Scholli2000

Update:

Da mein Gericht zufällig zum Chinakohlblogevent passt, in das Barbara mir arg verstrickt zu sein scheint, erlaube ich mir einen Trackback.

Mein allerliebster Kollege ist ein weitgereister Mann. In einer der wenigen Minuten, in denen wir Zeit füreinander haben, verriet er mir das folgende Rezept für „chinesische Ravioli„:

  • Hummerkrabbenfleisch (Hummerkrabben nennt man auch Gambas, Riesengarnelen, King Prawns oder Crevetten) und Schweinefleisch (Filet) fein hacken.
  • dazu frischen Knoblauch und Ingwer sowie
  • Sojasauce und „chinesisches Salz“ geben. Bei dem letzgenannten handelt es sich wahrscheinlich um Glutamat, das außer in der asiatischen Küche sehr gerne in Fertigprodukten als Geschmacksverstärker verwendet wird. Weil ich leider keins dahatte, habe ich es weggelassen und es hat auch geschmeckt.
  • Das Ganze durchmischen und kaltstellen.
  • Etwas Chinakohl in sehr feine Streifen schneiden, salzen, ruhen lassen und kräftig ausdrücken. Es entsteht eine Art Kohlklumpen.
  • Die Kohlmasse mit der Fleischmasse vermischen, auf ein Blatt Wan-Tan-Teig geben und kunstvoll zu Beutelchen formen. Die Ränder mit Wasser benetzen, damit der Teig besser aneinanderklebt.
  • Wenn man die ganze Masse verbraucht hat, Wasser zum Kochen bringen, leicht abkühlen, damit es nicht zu doll sprudelt und dann die Wan-Tan Päckchen in kleinen Gruppen kochen. Wenn man das Wasser vor dem Hineingeben der Teigbällchen durch Rühren in eine kreisförmige Bewegung versetzt, verhindert man, dass der Teig am Topfboden festklebt. Es dauert nur ein paar Minuten bis die Wantans (so kann man das auch schreiben) fertig sind – dann schwimmen sie oben.
  • Zu den chinesischen Ravioli reicht man Sojasauce mit Essig.

Ich habe in Abwandlung des obigen Rezepts eine Wan-Tan-Suppe gekocht. Dazu wurden die Wan-Tan-Päckchen statt in Wasser in Brühe gegart (eine Fisch-/Hühnerbrühe, die ich aus den Garnelenschalen, Fisch, Gemüse und independently hinzugefügter Maggi-Hühnerbouillon hergestellt hatte).

Die Suppe gab es übrigens am Samstag als Vorspeise zum Schwestergeburtstagsessen 2008.

17. 11. 2008 at 10.41 9 Kommentare

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24. 10. 2008 at 13.32 1 Kommentar

Vegetarisches Wokgemüse mit Scheiben von der Schweinerippe

Foto: Scholli2000

Vegetarisches Wokgemüse schmeckt erst durch tierische Fette richtig gut. Deshalb gibt es heute zum Gemüse mit Reis feine Scheiben vom Scheinerippchen.

Rippchen

  • Die Fettseite des Schweinerippchens rautenförmig einschneiden und
  • das ganze Stück mit Salz und Pfeffer einreiben.
  • Im Ofen bei 170° ca. 40 Minuten garen.
  • Falls die Fettseite noch nicht knusprig ist, kann man dies durch den Infrarotgrill im Ofen oder Nachbraten in der Pfanne erzwingen.

Wokgemüse

  • Grüne Bohnen, Paprika, Möhren, Frühlingszwiebeln, Rosenkohl (erstmals in meinem Wok) und allerlei Gemüse, das man sonst noch findet kleinschneiden und
  • im Wok mit Öl, Knoblauch, Sesamöl, Sojasaucen und allem, was man an asiatischen Saucen dahat, pfannenrühren.
  • Anschließend gekochten Reis dazugeben.
  • Man kann den Reis auch einzeln vertilgen. Dann würde ich ein bisschen Flüssigkeit (Brühe, Wasser, Sherry o.ä.) zum Gemüse geben und die Sauce mit ein bisschen in kaltem Wasser gelöster Stärke binden.

Alles wird wie immer schön angerichtet serviert.

Da das Rippchen sich im Ganzen schlecht essen lässt – vor allem Essstäbchen und Stäbchenesser könnten sich überfordert fühlen -, habe ich dünne Scheiben vom Rippchen geschnitten.

Das Ergebnis ist saftiges Fleisch und gesundes Gemüse und das in einer viel cooleren Form als langweiliges Geschnetzeltes aus dem Wok (s. cooles Retrofoto von gestern links).

Herzlichen Appetit!

8. 10. 2008 at 16.23 7 Kommentare

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Scholli2000 antwortet.

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