Heute ist Viezzonentag
Herzliche Glückwünsche uns allen zum alljährlich stattfindenden Viezzonentag.
Ich hoffe, Ihr habt Euch alle tüchtig mit Viez eingedeckt und begeht den Festtag mit einer zünftigen Viezorgie!
Add comment 7. 1. 2009
Menschenrechte
Kann man durchaus mal dran denken, wenn so ein Jubiläum ansteht: an die Menschenrechte. An die, die man selber genießt. Und an die Menschen, denen sie verwehrt werden.
Also: Herzlichen Glückwunsch uns allen zum morgigen Jubiläum, zu 60 Jahren Allgemeiner Erklärung der Menschenrechte!
Ohne wäre Indiekochen nur noch Kochen.
2 comments 9. 12. 2008
Kohlrouladen und Knusperwantans

Kohlrouladen im Bambusdämpfer, Foto: Scholli2000
Nach dem Wochenende hieß es wie so oft Resteessen. Aus den übriggebliebenen Chinakohlblättern habe ich mit
- gemischtem Gehacktem (also halb Schwein halb Rind)
- einem Ei
- Salz, Pfeffer, Knoblauch
- etwas Ingwer und
- Paniermehl (aus einem alten Brötchen)
ein paar Kohlrouladen gemacht und diese im Dämpfeinsatz im Wok gegart.

Außerdem waren noch einige Scheiben vom Wan-Tan-Teig übrig. Diese habe ich ebenfalls mit einer gewürzten Hackmasse gefüllt. Ein Korianderblatt dazu, die Päckchen gefaltet und dann wie gestern angedroht ab in die Friteuse.
Am Ende kamen lecker knusprige, frühlingsrollenhafte Etwasse (siehe links) heraus, die hervorragend zu Sojasauce mit ein bisschen Zitronensaft schmeckten.
Gefaltet habe ich so:
Erst diagonal die gegenüberliegenden Ecken aufeinander gelegt. Dann rechts und links die Ecken bis zur Mitte gefaltet und dann die Spitze eingeklappt.
2 comments 19. 11. 2008
Chinesische Ravioli à la Hayani (Wan-Tan mit Garnelenfleisch)
Update:
Da mein Gericht zufällig zum Chinakohlblogevent passt, in das Barbara mir arg verstrickt zu sein scheint, erlaube ich mir einen Trackback.
Mein allerliebster Kollege ist ein weitgereister Mann. In einer der wenigen Minuten, in denen wir Zeit füreinander haben, verriet er mir das folgende Rezept für “chinesische Ravioli“:
- Hummerkrabbenfleisch (Hummerkrabben nennt man auch Gambas, Riesengarnelen, King Prawns oder Crevetten) und Schweinefleisch (Filet) fein hacken.
- dazu frischen Knoblauch und Ingwer sowie
- Sojasauce und “chinesisches Salz” geben. Bei dem letzgenannten handelt es sich wahrscheinlich um Glutamat, das außer in der asiatischen Küche sehr gerne in Fertigprodukten als Geschmacksverstärker verwendet wird. Weil ich leider keins dahatte, habe ich es weggelassen und es hat auch geschmeckt.
- Das Ganze durchmischen und kaltstellen.
- Etwas Chinakohl in sehr feine Streifen schneiden, salzen, ruhen lassen und kräftig ausdrücken. Es entsteht eine Art Kohlklumpen.
- Die Kohlmasse mit der Fleischmasse vermischen, auf ein Blatt Wan-Tan-Teig geben und kunstvoll zu Beutelchen formen. Die Ränder mit Wasser benetzen, damit der Teig besser aneinanderklebt.
- Wenn man die ganze Masse verbraucht hat, Wasser zum Kochen bringen, leicht abkühlen, damit es nicht zu doll sprudelt und dann die Wan-Tan Päckchen in kleinen Gruppen kochen. Wenn man das Wasser vor dem Hineingeben der Teigbällchen durch Rühren in eine kreisförmige Bewegung versetzt, verhindert man, dass der Teig am Topfboden festklebt. Es dauert nur ein paar Minuten bis die Wantans (so kann man das auch schreiben) fertig sind – dann schwimmen sie oben.
- Zu den chinesischen Ravioli reicht man Sojasauce mit Essig.
Ich habe in Abwandlung des obigen Rezepts eine Wan-Tan-Suppe gekocht. Dazu wurden die Wan-Tan-Päckchen statt in Wasser in Brühe gegart (eine Fisch-/Hühnerbrühe, die ich aus den Garnelenschalen, Fisch, Gemüse und independently hinzugefügter Maggi-Hühnerbouillon hergestellt hatte).
Die Suppe gab es übrigens am Samstag als Vorspeise zum Schwestergeburtstagsessen 2008.
9 comments 17. 11. 2008
Ehrlicher Spamversender
Gestern in meinem Spamordner:
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Dazu Scholli2000s Rat:
Das Angebot ist nicht empfehlenswert. In diesen schweren Zeit sein freies Geld wahrlich schon von genug verlosen Belastungen und Beanspruchungen!
1 comment 24. 10. 2008
Vegetarisches Wokgemüse mit Scheiben von der Schweinerippe
Foto: Scholli2000
Vegetarisches Wokgemüse schmeckt erst durch tierische Fette richtig gut. Deshalb gibt es heute zum Gemüse mit Reis feine Scheiben vom Scheinerippchen.
Rippchen
- Die Fettseite des Schweinerippchens rautenförmig einschneiden und

- das ganze Stück mit Salz und Pfeffer einreiben.
- Im Ofen bei 170° ca. 40 Minuten garen.
- Falls die Fettseite noch nicht knusprig ist, kann man dies durch den Infrarotgrill im Ofen oder Nachbraten in der Pfanne erzwingen.
Wokgemüse
- Grüne Bohnen, Paprika, Möhren, Frühlingszwiebeln, Rosenkohl (erstmals in meinem Wok) und allerlei Gemüse, das man sonst noch findet kleinschneiden und
- im Wok mit Öl, Knoblauch, Sesamöl, Sojasaucen und allem, was man an asiatischen Saucen dahat, pfannenrühren.
- Anschließend gekochten Reis dazugeben.
- Man kann den Reis auch einzeln vertilgen. Dann würde ich ein bisschen Flüssigkeit (Brühe, Wasser, Sherry o.ä.) zum Gemüse geben und die Sauce mit ein bisschen in kaltem Wasser gelöster Stärke binden.
Alles wird wie immer schön angerichtet serviert.
Da das Rippchen sich im Ganzen schlecht essen lässt – vor allem Essstäbchen und Stäbchenesser könnten sich überfordert fühlen -, habe ich dünne Scheiben vom Rippchen geschnitten.
Das Ergebnis ist saftiges Fleisch und gesundes Gemüse und das in einer viel cooleren Form als langweiliges Geschnetzeltes aus dem Wok (s. cooles Retrofoto von gestern links).
Herzlichen Appetit!
7 comments 8. 10. 2008
Unwetter allerorten
Bei dem Wetter kann der Job als Pressesprecher der Polizei ganz schön nerven. :-)
12 comments 30. 5. 2008
S * O * M * M * E * R * P * A * U * S * E

Verzeiht, dass hier nichts Neues passiert. Aber ich habe festgestellt, wie toll auf einmal draußen alles ist, wenn es wärmer wird. Da bin ich froh, wenn ich noch gekocht kriege, geschweige denn gebloggt. Aus diesem Grund möchte ich mich vorübergehend von Euch verabschieden und gehe in die Sommerpause bis ca. Oktober (ungefähr*).
Ich wünsche Euch allen und mir einen wunderschönen Sommer!
Euer Scholli2000
*Kann auch sein, dass ich schon nächste Woche wiederkomme, weil ich was Mitteilenswertes gesehen oder gemacht habe.
10 comments 14. 5. 2008
Pseudo-Sachertorte

Foto: Scholli2000
Wo ich gerade bei Jutta las, dass man Kuchenformen nicht braucht, die einen Kuchen unregelmäßig aufteilen, möchte ich hier den Beweis für diese Aussage liefern, den ich zufällig vor ein paar Tagen produziert habe.
Weil ich nämlich meiner vielen Eier nicht Herr wurde, hatte ich die Idee, mich ein zweites Mal an einer Sachertorte zu versuchen. Der erste Versuch hatte erst am Weißen Sonntag zu einem schmackhaften Ergebnis geführt, das aber mehr mit einem profanen trockenen Schokokuchen mit Glasur zu tun hatte, als mit der gewünschten Wiener Spezialität.
Nun, mein diesmaliges Ergebnis ist wieder nicht unlecker gewesen, aber auch noch nicht perfekt. Ich glaube, dass es daran lag, dass kein Triebmittel verwendet wurde, sondern Eischnee aus 8 Eiern, den ich unter mit Zucker, Kakao und Mehl schaumig gerührtes Eigelb heben sollte. Diese Eigelbmasse war so fest, dass mit Unterheben nicht viel zu erreichen war. Wahrscheinlich hätte ich sie besser erst mit ein bisschen Wasser verflüssigt, aber der Eischnee war schon in der Schüssel und so musste ich den Handrührer zuhilfe nehmen. Tja. Handrührer sind nicht gerade behutsam, wenn es um die Wahrung der fluffigen Eischneekonsistenz geht.
Hier eine Detailaufnahme des Ergebnisses:
Trotz der Suboptimalität der Teigbeschaffenheit habe ich mich getraut, die Pseudosachertorte meiner Oma und einer ihrer Nachbarinnen vorzusetzen. Immerhin: sie aßen beide jeweils zwei Stücke und behaupteten, sie schmeckten.
Um aber zum Eingangsthema zurückzukommen: Habt ihr im Titelbild die innovative Stückeeinteilung der Torte bemerkt? So kann sich jeder nach Bedarf und Hunger ein großes oder kleineres Stück aussuchen. Durch das eigenwillige Aufgehverhalten wurde zudem für Abwechslung in der dritten Dimenson (Y-Achse) gesorgt.
Dazu waren keinerlei Zusatzgeräte nötig: nur ein Messer, Scholli2000s unzureichendes Symmetriegefühl und unprofessionell untergehobener Eischnee.
Q.e.d.
17 comments 13. 4. 2008



